Jede Menge Plus und Minus

Am Sonntag mussten wieder beide U20-Teams antreten: Die erste Jugendmannschaft musste nach Paderborn (möglichst unter Umgeheung von Altenbeken), die zweite Jugend hatte endlich mal ein Heimspiel gegen Porta Westfalica.

Über die beschwerliche Reise nach Paderborn berichtet Kevin, der zusammen mit Jürgen die Mannschaft in zwei Autos packte, um einen Anreisegau wie im Vorjahr zu vermeiden. Diesmal war eher die Abreise schwierig:

Runde Sache – Kampf der Jugendbundesliga West in Paderborn

Nach einem unglücklichen Unentschieden gegen Münster und einem noch unglücklicheren Verlust gegen Solingen sollte uns nun
endlich, in der dritten Runde der Jugendbundesliga West, ein souveräner Mannschaftssieg gegen Paderborn gelingen, um damit in die obere Hälfte der Tabelle zu rutschen. Das stellte sich als gar nicht so schwierig heraus, Probleme sollte es allerdings bereiten aus Paderborn wieder wegzukommen…

Nachdem die beiden Autos in Dortmund mit Spielern randvoll geladen waren, ging es einigermaßen pünktlich los – traditionell erschien Baran zum Treffen mit Kevin 15 Minuten später, verschlafen, lange Nacht, blabla – was er nicht wusste war, dass die fähigen Anreiseplaner seine Verspätung natürlich bereits einkalkuliert hatten. Wie auch immer. Ankunft 10:45 an der Gesamtschule Paderborn Elsen, Anpfiff durch Frau Neukötter und los gings.

Baran gewann nach etwa 90 Minuten problemlos gegen Janik Kruse, vermutlich war der Kampfgeist der Paderborner frühzeitig durch das Verteilen frisch erworbener, warmer Waffeln an Brackeler Spieler zerstört. Tim erschien kurze Zeit später und schien sich für seinen Sieg fast ein wenig zu schämen – er hatte eine Dame… nennen wir es mal geopfert… um einige Züge später dann Dame und Partie zu gewinnen. Andre gewann gegen Philipp Gehle, Gregor siegte klar gegen Jannis Altenbernd, Jan und Jens remisierten, Michael spielte im fünften Zug Kd8 und siegte trotzdem. Als der Sieg für uns schon lange sicher war, einigte sich auch der letzte verbissend Kämpfende Malte unentschieden mit seinem Gegner Max Neukötter, analysierte danach allerdings noch ziemlich lange trotz ungeduldig in der Kälte wartender Mannschaft im Rücken (Was die Mannschaft sicherlich auch für Malte gerne getan hätte, wenn Morro nur nicht so rumgeschrien hätte…). Die Abreise verzögerte sich allerdings nochmals um einige Minuten, da der Wagen von Jürgen nicht ansprang und Kevin mit seinem Skoda Starthilfe geben musste. Beeindruckend zu beobachten, wie viele selbsternannte KFZ-Mechaniker innerhalb weniger Minuten die Köpfe unter die beiden Motorhauben quetschten.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere freundlichen Gastgeber, die nicht nur für gute Spielbedingungen sorgten, sondern bemerkenswerter Weise auch -anstatt der oftmals bei Mannschaftskämpfen anzufinden Softdrink-Plörre – Orangensaft, Wasser, Kaffe und schwarzen Tee für uns bereit hielten und sich auch nicht von Morro kirre machen ließen. Ganz im Gegensatz übrigens zur Tankstellenfrau in Nordborchen etwas später, der Morro erzählen wollte, wir seien aus Dortmund extra wegen eines
Fernsehbeitrags über Nordborchen und insbesondere über eben diese Tankstelle angereist und er nun unbedingt wissen wolle, was denn nun das Besondere an Nordborchen und der angeblich legendären Tankstelle sei, was der überforderten armen Frau und etwa sieben anwesenden Kunden sichtlich unangenehm war, mir hingegen insgeheim große Freude bereitete.

Ein toller Tag – eine Wiederholung gibt es dann am 18.12. gegen Bochum.

Die zweite Mannschaft litt erheblich unter Ersatzproblemen. Zwei Stammspieler fehlten und dann musste auch noch Michael kurzfristig an die Erste abgegeben werden. Da gleichzeitig alle Reservisten in der Kreisklasse zum Einsatz kamen, waren die Reserven erschöpft und wir mussten bedauerlicherweise sogar Brett 1 freilassen.

An den übrigen Brettern waren die Chancen eigentlich nicht so schlecht, aber unsere Kids erwischten einen rabenschwarzen Tag. Am Ende konnte nur Nikita das Remis festhalten.

Aus den letzten vier Begegnungen müssen nun drei Siege her, um die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga zu vermeiden. Da der nächste Gegner der haushohe Gruppenfavorit Lippstadt sein wird, hilft nur ein übermenschlicher Endspurt.

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