Tag 2 bei den DVM´s

Rüdiger und Chessy

Ein sehr unterschiedlicher Tag für unsere Teams bei den DVM´s. Helden des Tages sind aber die U12er mit 4 Punkten. Dagegen lief bei der u16 nur die Nase.

Während sich die U20er noch über drei Punkte zwischen den Mahlzeiten freuen konnten (Bericht), war der Tag für die ambitionierte U16-Truppe total gebraucht.

Zunächst ging am Morgen der Kampf gegen Leipzig mit 1,5-2,5 verloren. Schon als ausgerechnet Gregor nach kurzer Zeit die Segel streichen musste, schien nicht mehr viel zu gehen. Aber Fabian nutzte sein Mojo und überrannte ohne jeden Selbstzweifel seinen Gegner mit dynamischem Opferspiel. Tim hatte derweil ein vorteilhaftes Damenendspiel mit guten Gewinnchancen und Michi schien auch gerade den Vorwärtsgang einzulegen, als er stattdessen völlig unvermittelt in den Rückwärtsgang schaltete, was einen Getriebeschaden verursachte. Tim gelang es auch nicht sein Endspiel zu gewinnen, so gingen die Punkte dahin. Aber viel schlimmer traf es uns am Nachmittag gegen Berlin, als innerhalb von wenigen Minuten Gregor seine klar gewonnene Partie zum Remis verdarb und Fabian in guter Position einen Turm einstellte. 1,5 verschenkte Punkte lassen sich eigentlich kaum verkraften, zumal Tim keine Gewinnchancen mehr hatte und Jan sich trotz Mehrbauern sehr schwer tat. Aber nach mehrstündigem Kneten konnte er doch den Punkt einfahren und wenigstens das 2-2 retten. Jetzt stehen wir mit 4-4 Punkten im Niemandsland der Tabelle und müssen auf bessere Zeiten hoffen.

Für den Lichtblick des Tages sorgten allerdings die U12er, die beide Spiele gewinnen konnten, zunächst 2,5-1,5 gegen Spaichingen, wo Vitaliy und Nikolay ihre schwarze Serie durchbrachen und schließlich am Nachmittag mit einem 3-1 gegen Berlin. Die Mannschaft steht jetzt mit 5-3 Punkten auf Platz 8 und damit am besten da von allen Brackeler DVM-Teams. Morgen geht es gegen Turm Leipzig.

Aus Magdeburg berichtet wieder Hansgeorg Wastian über die DVM U10:

Am heutigen zweiten Tag  der DVM-U10 wurden 3 Runden ausgetragen. Diese hatten es in sich. Ein Fußball Champions-League Spiel des BVB kann kaum spannender verlaufen.

 Die 3. Runde führte uns zunächst zu Empor Erfurt. Nominell ein machbarer Gegner, doch wie verliefen die Partien? Raphael konnte seinen Gegner mit dem Evans Gambit überraschen und erreichte sehr schnell eine „Elfmeter-Stellung“. Majd hatte im Gegenzug in der Eröffnung eine Bauergabel übersehen, die ihn schnell auf die Verliererstraße brachte. Schnell stand es 1:1. Nicole stand anfangs etwas günstiger und Mareike versuchte durch die Eröffnungswahl auf Gewinn zu spielen. Mareike übersah im Mittelspiel eine Gabel und sah sich nach einigen Figurenabtauschen in hoffnungsloser Stellung. Was nun geschah, ist wohl nur der hohen Nervenanspannung der U10er zuzuschreiben. Mareike und ihr Gegner stellten nun ihre verbliebenen Figuren „um die Wette“ ein mit dem scheinbar besseren Ende für sie. Das Ende dieser kuriosen Partie wird bedauerlicher Weise vermutlich Einzug in Goldi´s Lehrunterlagen zum Thema Pattfalle finden. Doch damit nicht genug der Dramatik. Nicole hatte sich mittlerweile eine Gewinnstellung erspielt auf Kosten ihrer Bedenkzeit. Trotz des sicheren Sieges vor Augen waren es nur 14s, die sie vor dem Partieverlust bewahrten und uns ein glückliches 2,5:1,5 bescherten. Es konnte also kaum spannender sein.

Da  einige höher eingestufte  Mannschaften Federn lassen mussten, wurde uns in der 4. Runde mit Lübeck eine stärkere Mannschaft zugelost. Die Begegnung begann mit einem klassischen Fehlstart. Majd bekam mit dem Zweispringerspiel im Nachzug eine Eröffnung auf das Brett, bei der er schnell die Segel streichen mußte. Es stand 0:1. Auch Nicole tat sich in der Eröffnung schwer und verbrauchte viel Zeit für ihre Verteidigungsversuche. Raphael kam gewohnt gut aus der Eröffnung verlor aber im Laufe der Partie mehr und mehr an Boden. Durch einen Missgriff schien sogar der ½ Punkt verloren zu gehen. Ein Dauerschach rettete seine Partie. Mareikes erste Fantasie Partie war ein alles andere als taktisch, brachte ihr jedoch eine Mehrfigur ein. Diesmal hielt sie ihren Vorteil souverän fest. Es stand 1,5:1,5. Leider arbeitete die Zeit diesmal gegen Nicole. Mit ablaufender Zeit und dann auch schlechter Stellung ging die Partie verloren. Es stand 1,5:2,5.

Nun wurden wir in der 5. Runde dem vermeintlich schwächeren Gegner SG Döllnitz zugelost. Ein machbare Aufgabe, allerdings waren nun auch schon 2 Partien gespielt und die Kondition litt durch die zum Teil aufregenden Partieverläufe. Raphael und Mareike haben Ihre Partie überraschend schnell durch Fehlgriffe in den Eröffnungen verloren. Lediglich Nicole und Majd hatten ausgeglichene Stellungen. Nicole konnte jedoch durch eine Zeitüberschreitung ein verdientes Remis nicht erreichen. Lediglich Majd hat sein Turmendspiel mit Mehrbauern gewinnen können. So stand es am Ende 1:3.

Wir schauen zuversichtlich auf den morgigen Tag.

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